1996: Das Jahr, das aus mir eine Verlagsautorin machte

1996: Das Jahr, das aus mir eine Verlagsautorin machte

Wie mein erstes DATA-BECKER-Buch mein Business veränderte – und warum Bücher bis heute ein starker Baustein für Sichtbarkeit, Vertrauen und digitale Produkte sind.

1996 war für mich ein Wendepunkt.

Nicht, weil ich damals geplant hatte, Autorin zu werden.
Nicht, weil ich eine große Buchstrategie hatte.
Und auch nicht, weil ich mir vorgenommen hatte, mein Business über Bücher sichtbarer zu machen.

Es begann viel unspektakulärer.

Ich war selbstständig mit meinem DTP-Studio und meiner Computerschule. Ich arbeitete in der Druckvorstufe, gestaltete Bücher, Magazine, Kataloge, Flyer und andere Drucksachen und unterrichtete Word, PowerPoint, Excel und weitere Programme.

Bücher begleiteten mich zwar schon mein ganzes Leben. Ich liebte Bücher, seit ich lesen konnte. Und irgendwo in mir gab es schon lange den Wunsch, irgendwann selbst ein Buch zu schreiben.

Aber im Alltag meines Business war dieser Wunsch fast in den Hintergrund gerückt.

Bis ich Anfang 1996 in einem EDV-Fachbuch aus dem Verlag DATA BECKER über einen kleinen Hinweis stolperte:

„Autoren gesucht.“

Und plötzlich war er wieder da: dieser alte Traum vom eigenen Buch.

 

Die Anfänge: Wie ich 1996 zu meinem ersten Buch fand

 

Ich weiß noch, wie aufregend dieser Moment war.

DATA BECKER war damals ein renommierter Verlag für Computerbücher und Software-Themen. Für mich war das nicht einfach irgendein Verlag. Es war ein Verlag, dessen Bücher ich selbst kannte, nutzte und ernst nahm.

Ich forderte den Autorenfragebogen an, füllte ihn aus und schickte ihn zurück.

Die ausführlichere Geschichte, wie ich damals meinen ersten Verlag gefunden habe, habe ich in einem eigenen Blogartikel aufgeschrieben.

Nur wenige Tage später klingelte mein Telefon.

Der Verlag fragte, ob ich Lust hätte, ein Buch zu schreiben.

Natürlich hatte ich Lust!

Das Thema war allerdings nicht gerade klein: professionelle Textgestaltung mit WinWord 6 und 7. Also Briefpapier, Flyer, Drucksachen, Satzspiegel, Gestaltungsraster und drucktaugliche Layouts – alles mit Word.

Heute klingt das vielleicht ungewöhnlich. Aber damals war Word für viele Selbstständige und kleine Unternehmen eines der wichtigsten Programme, um eigene Unterlagen zu erstellen.

Für mich war das Thema perfekt: Es verband meine Erfahrung aus der Druckvorstufe, mein Wissen aus der Computerschule und meine Fähigkeit, komplexe Dinge so zu erklären, dass andere sie umsetzen konnten.

 

Warum ich mich damals für ein Computerbuch entschieden habe

 

Ich habe mich nicht hingesetzt und gesagt:

„Ich möchte jetzt Autorin werden und suche mir irgendein Thema.“

Das Thema kam aus meiner praktischen Arbeit.

Genau das ist bis heute ein entscheidender Punkt, wenn es um Bücher, Mini-Produkte oder digitale Angebote geht:

Gute Produkte entstehen oft dort, wo Erfahrung, Nachfrage und ein konkretes Problem zusammenkommen.

Meine Kund*innen und Kursteilnehmer*innen brauchten verständliche Anleitungen. Viele wollten mit vorhandenen Programmen professioneller arbeiten, ohne gleich teure Spezialsoftware zu lernen.

Ich konnte genau das erklären.

Und plötzlich wurde aus meinem praktischen Wissen ein Buch.

 

Die ersten Schritte – und viele schlaflose Nächte

 

Das erste Buch war kein kleines Projekt.

Es wurden 426 Seiten.
Geschrieben in nur 10 Wochen.
Mit vielen langen Tagen und noch mehr schlaflosen Nächten.

Der Titel lautete:

„Professionelle Textgestaltung mit WinWord 6 und 7“
(Reihe: SoftwareTraining)

Als ich das fertige Buch in den Händen hielt, war das ein unglaubliches Gefühl.

Ich war nicht mehr nur Selbstständige mit DTP-Studio und Computerschule.
Ich war Autorin.
Verlagsautorin.

Und dieses Wort hatte damals für mich eine besondere Bedeutung.

Denn es zeigte sich: Mein Wissen war nicht nur für meine eigenen Kund*innen vor Ort relevant. Es war so wertvoll, dass ein Verlag es veröffentlichen wollte.

 

Was sich durch dieses Buch in meinem Business veränderte

 

Das Buch war nicht nur ein persönlicher Meilenstein.

Es hatte auch eine enorme Wirkung auf mein Business.

Mit einem Mal war ich „die Expertin“ für professionelle Textgestaltung mit Word. Meine Word-Kurse in der Computerschule wurden noch stärker nachgefragt. Menschen kamen teilweise von weiter her, weil sie mich durch meine Bücher oder meine Expertise wahrnahmen.

Das Buch war also nicht nur ein Produkt.

Es war Sichtbarkeit.
Es war Vertrauensaufbau.
Es war Expertenstatus.
Es war ein Türöffner.

Damals hätte ich dafür wahrscheinlich noch nicht die Begriffe verwendet, die ich heute nutze. Ich hätte nicht von Buch-Funnel, Produktstrategie oder Positionierung gesprochen.

Aber rückblickend sehe ich sehr klar:

Mein erstes Buch war ein strategischer Baustein in meinem Business-System.

Es machte sichtbar, wofür ich stand.
Es zeigte meine Kompetenz.
Es führte Menschen zu meinen Kursen und Angeboten.
Und es stärkte meine Position als Expertin.

 

Was mich 1996 bis heute gelehrt hat

 

Dieses erste Buch hat mir viel beigebracht.

Vor allem:

1. Dein Wissen ist wertvoller, als du oft denkst

Was für dich selbstverständlich ist, kann für andere eine enorme Hilfe sein.

Ich kannte mich mit Gestaltung, Word, Druckvorstufe und Schulung aus. Für mich war vieles davon Alltag. Für andere war es eine klare, praktische Lösung.

Genau dort entstehen oft gute Bücher, Kurse und Mini-Produkte.

2. Ein Buch muss nicht dein ganzes Wissen enthalten

Auch mein erstes Buch war nicht „Alles, was ich wusste“.

Es war ein klarer Ausschnitt: professionelle Textgestaltung mit Word.

Das ist bis heute wichtig. Viele Selbstständige wollen in ihr erstes Buch, ihren ersten Kurs oder ihr erstes digitales Produkt viel zu viel hineinpacken.

Aber ein gutes Produkt braucht nicht alles.

Es braucht einen klaren Fokus.

Genau dieser klare Fokus hat mir später auch geholfen, aus vorhandenen Kurskonzepten mehrere kompakte Bücher zu entwickeln. Wie das konkret aussah, erzähle ich in meinem Artikel „Wie ich 4 Bücher in nur 8 Wochen geschrieben und veröffentlicht habe„.

3. Bücher können Sichtbarkeit schaffen, ohne laut zu sein

Ich war nie der Mensch, der gerne laut verkauft oder sich ständig in den Vordergrund drängt.

Ein Buch war für mich eine Form von Sichtbarkeit, die sehr gut zu mir passte.

Leise.
Kompetent.
Nachhaltig.
Vertrauensbildend.

Genau deshalb sind Bücher auch heute noch so spannend – gerade für Selbstständige, die nicht permanent auf Social Media sichtbar sein möchten.

4. Aus einem Buch können weitere Angebote entstehen

Ein Buch muss nicht allein stehen.

Es kann der Einstieg in eine ganze Produktwelt sein:

  • ein Buch
  • ein begleitender Onlinekurs
  • ein Bonusbereich
  • ein Workshop
  • ein Mini-Produkt
  • ein Buch-Funnel
  • ein größeres Angebot

Umgekehrt funktioniert es natürlich auch: Aus vorhandenen Kursinhalten, Workshops oder Onlinekursen kann ein Buch entstehen. Wie das gehen kann, zeige ich in meinem Artikel „Vom Onlinekurs zum eigenen Buch: Content-Recycling strategisch nutzen„.

Heute unterstütze ich Kund*innen genau dabei: ihr Wissen nicht nur in ein einzelnes Produkt zu verwandeln, sondern daraus einen roten Faden zu entwickeln.

Denn ein Buch kann viel mehr sein als ein Buch.

Es kann Teil eines strategischen Produkt-Systems sein.

 

Warum ich mich heute wieder bewusst für Bücher entscheide

 

30 Jahre nach meinem ersten DATA-BECKER-Buch bin ich überzeugter denn je:

Bücher sind nicht altmodisch.

Sie können heute sogar besonders wertvoll sein, weil sie in einer lauten Online-Welt Vertrauen schaffen. Sie geben Expertise eine Form. Sie machen Wissen greifbar. Und sie können wunderbar mit digitalen Angeboten verbunden werden.

Ein Buch kann ein Einstieg sein.
Ein Mini-Produkt.
Ein Vertrauensanker.
Ein Türöffner.
Ein Baustein in einem Funnel.

Ob über klassische Verlage, Amazon KDP, eBooks, Printbücher oder begleitende digitale Angebote: Publishing ist für mich bis heute ein starker Weg, Wissen sichtbar zu machen.

Und genau deshalb ist 1996 für mich nicht nur ein Erinnerungsjahr.

Es war der Anfang einer Entwicklung, die mein gesamtes Business geprägt hat.

Von meinem ersten Buch bei DATA BECKER
über weitere Bücher bei DATA BECKER und anderen Verlagen
über eigene Verlage, Onlinekurse und digitale Produkte
bis hin zu meiner heutigen Arbeit mit Mini-Produkten, Funnel-Strategien, KI und leiser Sichtbarkeit.

 

Was hat dein Wissen verdient?

 

Vielleicht gibt es auch in deinem Business ein Thema, das längst sichtbar werden möchte.

Eine Methode.
Eine Erfahrung.
Eine Anleitung.
Ein Blickwinkel.
Ein Wissen, das für dich selbstverständlich ist – und für andere wertvoll sein kann.

Vielleicht wird daraus nicht sofort ein großes Buch.

Vielleicht ist der erste Schritt ein kleines digitales Produkt.
Ein Mini-eBook.
Ein Workbook.
Ein kurzer Onlinekurs.
Ein Bonusbereich.
Ein Buch-Funnel.
Oder einfach ein klarer Gedanke, den du endlich aus deinem Kopf holst.

Genau darum geht es in meinen CLEVER SICHTBAR Impulsen.

Jeden Mittwoch teile ich Ideen, Strategien und Umsetzungsimpulse rund um kleine digitale Produkte, klare Verkaufswege, KI und leise Sichtbarkeit.

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Über Sabine Walters

Sabine Walters ist Online-Business-Mentorin, Produkt-Strategin und Autorin. Mit CLEVER SICHTBAR unterstützt sie introvertierte Selbstständige dabei, aus ihrem Wissen Mini-Produkte, Bücher/eBooks, Onlinekurse und einfache Angebots- und Verkaufswege zu entwickeln – klar, ruhig und ohne Social-Media-Rumgehopse.

Ihre Stärke liegt darin, aus vorhandenen Ideen, Erfahrungen und Inhalten verkaufsfähige Produktwege zu entwickeln: von der passenden Mini-Produkt-Idee über Content-Recycling und KI-gestützte Umsetzung bis hin zur strategischen Verknüpfung einzelner Angebote in einem stabilen Online-Business.

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Vom Onlinekurs zum eigenen Buch: Content-Recycling strategisch nutzen

Vom Onlinekurs zum eigenen Buch: Content-Recycling strategisch nutzen

Dieser Artikel wurde erstmals am 3. September 2021 veröffentlicht und am 7. Mai 2026 grundlegend aktualisiert.

Mach doch aus deinem Onlinekurs ein Buch!

Du führst ein Online-Business? Du hast einen Blog, in welchem du deinen Besuchern und (potenziellen) Kunden einen Mehrwert in Form von wirklich gutem Content in deinen Blog-Artikeln lieferst? Du hast ein tolles Freebie? Du schreibst einen Newsletter mit wertvollen Tipps und Tricks? Du veranstaltest eine Online-Challenge nach der anderen, gibst vielleicht auch Webinare? Vielleicht hast du sogar schon einen (oder mehrere) Workshop(s) oder Online-Kurs(e) konzipiert und bietest diese(n) zum Verkauf an? Oder du gibst anderweitig dein Wissen weiter?

Bei all diesen Fragen spielt es keine Rolle, ob du dein Wissen kostenpflichtig oder kostenlos weitergibst, denn ich möchte dir damit nur eines zeigen: Du hast Content! Content, den du in irgendeiner Form schon einmal aufbereitet hast: für deinen Blog, deinen Newsletter, eine Challenge, einen Workshop oder einen Online-Kurs.

Mit „Content-Recycling“ meine ich nicht, alte Inhalte einfach irgendwo neu zusammenzukopieren. Es geht darum, vorhandenes Wissen, bewährte Kursinhalte, Blog-Artikel, Newsletter oder Workshop-Materialien strategisch neu zu strukturieren – sodass daraus ein Buch, ein Mini-Produkt, ein Online-Kurs oder ein anderer sinnvoller Baustein in deinem Business entstehen kann.

Verwende bereits vorhandenen Content für DEIN Expertenbuch

Wenn du nun zu den Menschen gehörst, die schon so lange vom eigenen Buch träumen und gerne ein Sachbuch oder einen Ratgeber schreiben würden, dann nimm doch diesen bereits vorhandenen hochwertigen Content und verarbeite ihn zu einem kleinen Sachbuch oder Ratgeber – deinem ersten Expertenbuch! Denn Expertenbücher müssen keinesfalls „dicke Schinken“ sein. Nein, schon ein kleines Büchlein kann deinen Expertenstatus untermauern und dir all die vielen Vorteile eines Expertenbuches bringen:

  • Mehr Sichtbarkeit, neue Kontakte und neue Kunden.
  • Durch dein Buch stichst du als Experte aus der Masse deiner Konkurrenz hervor.
  • Du kannst Anfragen für Fachvorträge oder Presse-Interviews bekommen
  • und du kannst dein Buch als „Visitenkarte“ verwenden, es verschenken oder verkaufen.
  • Du bist Autor oder Autorin – bei uns in Deutschland immer noch ein ganz besonderer Status.
  • Mit deinem Buch kannst du zusätzliche Einnahmen erhalten; natürlich über den Verkauf des Buches. Aber nicht zu unterschätzen ist der Boost für dein gesamtes Business durch deinen Expertenstatus. Denn dieser kann auch auf deine weiteren Geschäftsbereiche (sofern du welche hast) Auswirkung zeigen und auch dort zur Umsatzsteigerung führen, so meine eigene Erfahrung.
  • Du kannst stolz auf dich sein! Du hast etwas geschafft, wovon viele andere Menschen ihr Leben lang nur träumen werden.

Zuerst mehrere kleine Bücher –  später ein großes Buch zum Thema

Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor! Beginne mit der Veröffentlichung von mehreren kleinen Einzelthemen aus deinem großen Gesamtthema.

Beispiel: Bei meinen Windows 10 Büchern bin ich damals so vorgegangen, dass ich mir nicht vorgenommen habe, EIN großes Buch zu Windows 10 zu schreiben, sondern zunächst DREI kleine Einzelthemen zu Windows 10. Diese habe ich später (+ einige Bonuslektionen) zu einem großen Windows 10 Buch zusammengefasst.

So stehst du beim Thema „Buch schreiben“ nicht vor einem großen Berg, sondern vor mehreren kleinen Teilstrecken, die du wesentlich einfacher und schneller bewältigen kannst.

Wie ich damals aus vorhandenen Kursunterlagen mehrere kleine Bücher entwickelt habe, erzähle ich ausführlicher in meinem Artikel „Wie ich 4 Bücher in nur 8 Wochen geschrieben und veröffentlicht habe„.

Wenn da nur nicht diese Zweifel wären …

Viele meiner Kund*innen haben nicht zu wenig Wissen. Sie haben eher zu viele Ideen, zu wenig Struktur und die Sorge, dass ein Buchprojekt zu groß wird.

Sie überlegen: „Ein eigenes Expertenbuch, das würde mir schon ganz gut gefallen, aber …“

  • Wie beginne ich überhaupt mit meinem Projekt „Expertenbuch“?
  • Wie plane ich das Buch, die einzelnen Kapitel?
  • Wie schaffe ich das zeitlich, ein Buch zu schreiben (denn eigentlich habe ich gar keine Zeit)?
  • Wo bekomme ich Tipps zum Schreiben?
  • Kann ich mein Buch in MS Word schreiben?
  • Finde ich einen Verlag? Was, wenn nicht?
  • Wie ist das mit dem Selfpublishing? Ist das zeitaufwendig und technisch schwierig!?
  • Wie kann ich mein Buch vermarkten?
  • Wie bekomme ich mein Buch in den Onlinehandel und in den stationären Buchhandel?
  • Welche Kosten kommen da auf mich zu?
  • Und kann ich mir das überhaupt leisten?
  • Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?

Mein Weg als Autorin begann bereits 1996 mit meinem ersten Buch bei DATA BECKER. Die persönliche Geschichte dazu findest du in meinem Artikel „1996: Das Jahr, das aus mir eine Verlagsautorin machte„.

Wie ich meinen ersten Verlag gefunden habe, habe ich in diesem Artikel erzählt.

Dein nächster Schritt: vom vorhandenen Content zum sichtbaren Angebot

Vielleicht hast du schon mehr Material, als du denkst: Kursinhalte, Blogartikel, Newsletter, Workshop-Unterlagen, Präsentationen oder Arbeitsblätter.

Aus solchen vorhandenen Inhalten kann ein Buch entstehen. Oder ein Mini-Produkt. Oder ein begleitender Onlinekurs. Oder ein Bonusbereich, der dein Angebot sinnvoll ergänzt.

Wichtig ist nur: Es  braucht einen klaren roten Faden.

Nicht alles, was vorhanden ist, gehört automatisch in dein neues Produkt. Entscheidend ist, für wen dein Angebot gedacht ist, welches konkrete Problem es lösen soll und welcher nächste Schritt daraus entstehen kann.

Genau darum geht es beim strategischen Content-Recycling: Du machst aus vorhandenem Wissen ein neues, klares Angebot, das sichtbar macht, Vertrauen aufbaut und zu deinem Business passt.

Mehr Impulse für Bücher, Kurse und digitale Produkte

Wenn du aus vorhandenen Inhalten ein Buch, ein Mini-produkt, einen Onlinekurs oder ein anderes digitales Angebot entwickeln möchtest, bekommst du in meinen CLEVER SICHTBAR Impulsen regelmäßig Ideen, Strategien und Umsetzungsimpulse dafür.

Jeden Mittwoch geht es um kleine digitale Produkte, klare Verkaufswege, KI, leise Sichtbarkeit und den roten Faden in deinem Business.

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Ihre Stärke liegt darin, aus vorhandenen Ideen, Erfahrungen und Inhalten verkaufsfähige Produktwege zu entwickeln: von der passenden Mini-Produkt-Idee über Content-Recycling und KI-gestützte Umsetzung bis hin zur strategischen Verknüpfung einzelner Angebote in einem stabilen Online-Business.

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Wie ich es geschafft habe, 4 Bücher in nur 8 Wochen zu schreiben und zu veröffentlichen

Wie ich es geschafft habe, 4 Bücher in nur 8 Wochen zu schreiben und zu veröffentlichen

Dieser Artikel wurde erstmals am 19. März 2020 veröffentlicht und am 6. Mai 2026 grundlegend aktualisiert.

Ein kurzer wichtiger Hinweis zur Einordnung: Die vier Bücher, um die es in diesem Artikel geht, sind im Frühjahr 2017 entstanden – also lange vor dem heutigen KI-Boom.

Möglich wurde diese schnelle Umsetzung und Veröffentlichung der Bücher nicht durch ein neues Tool, sondern durch etwas, das auch heute noch entscheidend ist: vorhandenes Wissen, langjährige Erfahrung, erprobte Kurskonzepte, klare Struktur und ein roter Faden.

Genau darum geht es in diesem Artikel: Wie aus vorhandenen Inhalten, Erfahrung und guter Vorbereitung in kurzer Zeit mehrere Bücher entstehen konnten.

4 Bücher in 8 Wochen schreiben? Vielleicht klingt das im ersten Moment unrealistisch. Doch in diesem Artikel zeige ich dir, warum es damals möglich war: nicht durch Hektik, sondern durch vorhandene Inhalte, klare Struktur und ein Thema, in dem ich sehr erfahren war.
Ich verrate dir in diesem Blogartikel, wie auch du mit der richtigen und professionellen Herangehensweise an dein Buchprojekt dieses innerhalb einer kurzen Zeitspanne nicht nur schreiben, sondern auch veröffentlichen kannst. Dabei gebe ich dir Einblick in meine ganz persönliche Vorgehensweise und verrate dir 3 Hacks, mit denen auch du dein Buch bald in Händen halten kannst.

Wenn Du noch nie ein Buch geschrieben hast, tust Du Dich wahrscheinlich erst mal schwer damit, ein Buch zu planen und den Schreibprozess vorzubereiten. Wie Du Dir vielleicht denken kannst, gibt es schon vor dem eigentlichen Schreiben des Buches sehr viele Vorbereitungen zu treffen.

Bei mir spielt dabei meine große Erfahrung im Schreiben und Veröffentlichen selbstverständlich eine entscheidende Rolle. Seit 1996 bin ich Autorin und habe inzwischen (2026) über 30 Bücher veröffentlicht. Deshalb gehe ich heute bei der Planung und dem gesamten Schreibprozess meiner Bücher ganz anders vor als zu meiner Anfangszeit als Autorin.

Wie mein Weg als Autorin begann, erzähle ich in meinem Artikel „1996: Das Jahr, das aus mir eine Verlagsautorin machte„.

Das WARUM spielt eine entscheidende Rolle für Dein Buch

Fangen wir bei dem WARUM an. Das WARUM spielt bei jedem Buch eine entscheidende Rolle, denn davon hängt fast die gesamte weitere Planung für Dein Buch ab!

Warum möchtest Du ein Buch schreiben? Was ist Deine ganz persönliche Motivation? Möchtest Du ein Buch schreiben, um einen Bestseller zu landen und durch den Buchverkauf hohe Einnahmen zu generieren? Oder möchtest Du mithilfe des Buches Deinen Expertenstatus aufbauen und stärken? Es gibt so viele Gründe für ein eigenes Buch – und es ist entscheidend für die gesamte Planung und Umsetzung Deines Buches, Dein ganz persönliches WARUM genau zu wissen. Doch dazu später an anderer Stelle mehr.

Mein WARUM für 4 Bücher in 8 Wochen war: Ich habe für meine Computerschule hier in Haßmersheim nach der Umstellung der Schulungs-PCs von Windows 8 auf Windows 10 nach geeignetem Schulungsmaterial für meine Teilnehmer*innen gesucht. Meine Kurskonzepte standen schon fest, ich hatte drei kleine Windows 10 Kurse mit speziellen Teilbereichen aus Windows 10 sowie einen großen Gesamtkurs fix und fertig konzipiert.

Leider fand ich keine geeigneten Unterrichtsmaterialien für diese Kurse. Also entschloss ich mich kurzerhand, die benötigten Schulungsunterlagen in Form von Büchern selbst zu erstellen. Denn eines hat mir schon immer widerstrebt: Unterrichtsmaterialien aus verschiedenen Quellen einfach so zusammenzukopieren (mal ganz abgesehen von der rechtlichen Seite dabei) und meinen Teilnehmer*innen kopierte Blätter als Unterrichtsmaterial auszuhändigen, wie das bedauerlicherweise viel zu oft von verschiedenen Trainern praktiziert wird. Nein, meine Teilnehmer*innen sollten eine professionelle Schulungsunterlage erhalten.

Ein weiterer Gedanke war: Wenn ich mir schon die Mühe mache und das Kursmaterial selbst erstelle, dann kann ich das doch auch gleich „richtig“ machen. Also meine Unterlagen als Selbstlernbücher und Schritt-für-Schritt-Anleitungen schreiben, um sie als gedrucktes Buch und optional als E-Book zu veröffentlichen und somit auch der breiten Öffentlichkeit zum Kauf anzubieten: über den Internet-Buchhandel, aber auch über den stationären Buchhandel mit ISBN.

Doch langsam. Im nächsten Schritt musste ich mir erst einmal über die Zielgruppe Gedanken machen.

Für welche Zielgruppe schreibst Du Dein Buch?

Für mich war ganz klar: Meine Zielgruppe für die Windows 10 Kurse sind ältere Menschen. Es waren also sogenannte „Senioren“-Kurse. Das musste ich auch für meine Schulungsbücher berücksichtigen und das bedeutete: gut lesbare Schrift in entsprechender Schriftgröße und viele Abbildungen! So meine Erfahrung aus vielen Jahren Dozententätigkeit auch im Seniorenbereich.

Nach der Zielgruppe waren der Inhalt und die Gliederung der nächste Schritt.

Den Inhalt und die Gliederung für das Buch ausarbeiten

Hierfür konnte ich mich am bereits ausgearbeiteten Kurskonzept orientieren.

Content-Recycling: Aus vorhandenen Kurskonzepten und Unterrichtsmaterialien wurden Bücher.

Meine Windows 10-Kurse hatten die Titel:

– So richte ich mir meinen Computer ganz persönlich und effizient ein (Teil 1)

– Unterwegs im Internet mit dem neuen Browser EDGE (Teil 2)

– Dateiverwaltung – Ordnung halten leicht gemacht (Teil 3)

Diese Kurstitel habe ich 1:1 für die Buchtitel übernommen. Die Inhalte für die kleinen Kurse, jeweils 30 Lektionen, waren schon festgelegt. Damit habe ich mit der Kursplanung das jeweils passende Schulungsbuch schon konzipiert.

Der Gesamtkurs zu Windows 10 bestand aus den 3 kleinen Kursteilen plus einigen zusätzlich ausgearbeiteten Inhalten. Das war dann auch gleich der Inhalt für das große Buch zu Windows 10, welches von mir den Titel

„101 Tipps und Tricks zu Windows 10“ bekam.

Dieser Titel ergab sich aus den jeweils „30 Tipps und Tricks zu Windows 10“ der 3 kleinen Kursteile + 11 weiteren Lektionen für den großen Gesamtkurs.

Soweit die Planung. Jetzt begann die eigentliche Arbeit, das Schreiben.

Der Schreibprozess

Die Titel und die jeweiligen Inhalte standen fest. Die Schreibarbeit konnte beginnen.

Bei mir bedeutet das: alle Störfaktoren abschalten, absolute Ruhe und einen aufgeräumten Arbeitsplatz! Dabei möglichst viel „Grün“ um mich herum, das ist meine persönliche Wohlfühl-Atmosphäre. Ich schreibe grundsätzlich in meinem Schulungsraum am Dozenten-PC. Dieser Raum ist sehr gemütlich und mit sehr vielen Pflanzen ausgestattet. Für mich der perfekte Schreibort.

Ich weiß aber auch, dass viele Autoren gerne im Freien schreiben oder mit lauter Musik im Hintergrund. Das wäre nichts für mich. Sicher ist es schön, in der Natur zu sitzen, aber mich würde die Schönheit der Natur und jedes kleine Tierchen vom Schreiben ablenken. Und Musik ist für mich der Konzentrationskiller überhaupt. So muss jeder seine eigene Schreib-Atmosphäre herausfinden.

Für die 3 kleinen Windows 10 Bücher hatte ich mir einen Zeitrahmen von jeweils 2 Wochen gesetzt. Die Bücher sollten jeweils so zwischen 100 bis 150 Seiten haben. Bei 30 Tipps (= Lektionen) pro Buch hatte ich mir 3 Lektionen pro Tag vorgenommen. Wobei ich an manchen Tagen locker das doppelte Pensum geschafft habe. Dafür konnte ich dann auch mal einen Tag dazwischen pausieren.

Geschrieben habe ich mit MS Word. Dazu habe ich eine Word-Datei vorbereitet und die Bücher gleich mit der jeweils richtigen Formatierung von Text und Bildern (Schnappschüsse – am PC erstellt) geschrieben. Das ist für mich einfacher, als erst mal herunterzuschreiben und dann im Nachhinein zu formatieren.

Anschließend die Seitenzahlen und das Inhaltsverzeichnis formatiert und noch einmal Korrektur gelesen. Wobei ich schon beim Schreiben darauf achte, keine Fehler zu machen. Ein Korrektorat/Lektorat brauche ich persönlich bei dieser Art von Schulungsbüchern nicht. Durch meine Ausbildung und Arbeit verfüge ich selbst über die erforderlichen Kenntnisse. Allerdings empfehle ich durchaus „normalen“ Autor*innen, das Buch durch ein Korrektorat/Lektorat laufen zu lassen.

Noch ein paar weitere kleine Handgriffe und schon konnten die Bücher – damals war das noch Createspace – hochgeladen werden. Innerhalb eines Tages nach Fertigstellung waren die Bücher jeweils bei Amazon sowohl als Printausgabe als auch als E-Book veröffentlicht.

Warum Self-Publishing?

Für meine Windows 10 – Bücher war ganz klar: Diese können nur via Self-Publishing veröffentlicht werden! Denn ich brauchte diese schnell, die ersten Kurse sollten bald starten.

Dazu kommt, dass ich grundsätzlich Self-Publishing empfehle oder selbst verwende, wenn es um Bücher im IT-Bereich geht. Denn hier gibt es so schnell Updates von den Software-Herstellern, dass ein Buch bei Veröffentlichung über einen Verlag meist schon nicht mehr aktuell ist.

Damals veröffentlichte ich die Bücher noch über CreateSpace. Erst später (2018) wurden CreateSpace-Bücher und -Accounts von Amazon zu KDP umgezogen.

Das gilt auch für Bücher über Plattformen wie eBay oder Social Media. Hier ändert sich doch laufend etwas. Bei einer Dauer von 6 bis 12 Monaten vom Autorenvertrag bis zur Veröffentlichung des Buches durch einen Verlag ist das Buch am Erscheinungstag höchstwahrscheinlich an vielen Stellen schon überholt.

Meine ersten Bücher erschienen noch klassisch im Verlag – wie ich damals meinen ersten Verlag gefunden habe, erzähle ich hier.

Dein Weg vom Wissen zum eigenen Buch

Du siehst, mit dem entsprechenden Know-how sind das Planen, Schreiben und die Veröffentlichung eines Buches gar nicht so schwierig.

Wie bei so vielen anderen Dingen gilt auch hier: Übung macht den Meister!

Wenn Du einmal ein Buch veröffentlicht hast, einmal alle Schritte durchgegangen bist, fällt es Dir beim nächsten Buch schon wesentlich leichter. Hast Du dann mehrere Bücher geschrieben, hast Du schon bei der Ideenfindung für Deine nächsten Bücher eine ganz andere Herangehensweise. Und Du bekommst immer mehr und immer bessere Ideen für Deine Bücher.

Du brauchst nur einmal jemanden, der Dir den Weg zeigt, Dir alles erklärt, Dir das erforderliche Know-how und Handwerkszeug zur Verfügung stellt und Dich auf die durchaus vorhandenen Stolperfallen aufmerksam macht.

Vom Wissen zum sichtbaren Angebot

Ein Buch kann ein wunderbarer erster Schritt sein, um dein Wissen sichtbar zu machen. Es kann aber auch Teil eines größeren Produkt-Systems werden – zusammen mit Mini-Produkten, Onlinekursen, Bonusbereichen, Workbooks oder einfachen Funnel-Strukturen.

Genau um solche Wege geht es in meinen CLEVER SICHTBAR Impulsen: Wie du aus deinem Wissen konkrete Angebote entwickelst, klare Strukturen aufbaust und Schritt für Schritt sichtbarer wirst – ohne Social-Media-Dauerstress und ohne unnötiges Technikchaos.

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Sabine Walters ist Online-Business-Mentorin, Produkt-Strategin und Autorin. Mit CLEVER SICHTBAR unterstützt sie introvertierte Selbstständige dabei, aus ihrem Wissen Mini-Produkte, Bücher/eBooks, Onlinekurse und einfache Angebots- und Verkaufswege zu entwickeln – klar, ruhig und ohne Social-Media-Rumgehopse.

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Wie ich einen Verlag für mein erstes Buch gefunden habe

Wie ich einen Verlag für mein erstes Buch gefunden habe

Dieser Artikel wurde erstmals am 31. Januar 2020 veröffentlicht und am 5. Mai 2026 grundlegend aktualisiert.

Endlich „Autorin“! Endlich mein erstes Buch!

Was für ein unbeschreibliches Gefühl! Ich kann mich noch genau erinnern, wie das damals war. 1996. Der Beginn meiner heute 30‑jährigen Publishing-Erfahrung. Ich hielt mein erstes Buch in Händen und ich war stolz wie „Bolle“. Ich hatte es geschafft! Mein erstes Buch. Damit hatte ich mir meinen großen Kindheitstraum, einmal ein Buch zu schreiben, endlich erfüllt.

Und es war der Beginn einer großen Leidenschaft, die mich auch heute noch fesselt. Autorin sein, Bücher schreiben, Wissen vermitteln und anderen Menschen bei einem ganz bestimmten Problem damit zu helfen.

Einen persönlichen Rückblick auf dieses Wendepunktjahr habe ich auch in meinem Artikel 1996: Das Jahr, das aus mir eine Verlagsautorin machte aufgeschrieben.

Auch ich habe ihn lange geträumt: den Traum vom eigenen Buch

Doch wie kam es dazu? Nun, ich war schon als ganz kleines Kind gefesselt von Büchern. Am Anfang natürlich noch Bilderbücher, denn ich konnte noch nicht lesen. Noch nicht. Aber ich liebte es, wenn meine Mutter oder mein Vater mir abends Geschichten vorlasen. Leider hatten sie nicht so oft Zeit dazu und ich war gierig darauf, endlich selbst lesen zu können. Und so kam es, dass ich, als ich kurz vor meinem 6. Geburtstag eingeschult wurde, schon lesen und schreiben konnte.

Ich wurde zur Leseratte. Irgendwann fing ich dann an, selbst kleine Geschichten zu schreiben. Und der Wunsch, auch einmal ein Buch zu schreiben, hat sich fest in meinem Kopf verankert. Doch das sollte noch viele Jahre dauern.

Genauer gesagt, bis zu einem Tag im Jahr 1996, als ich in einem EDV-Fachbuch aus dem Verlag DATA BECKER über den Hinweis stolperte: „Autoren gesucht“. Da machte es „Klick“ bei mir.

Meinen Kindheitstraum vom eigenen Buch hatte ich bis zu diesem Tag fast schon vergessen. Der Berufsalltag hatte mich inzwischen voll gepackt. Ich war selbstständig mit meinem eigenen DTP-Studio und einer Computerschule.

Im Bereich Desktop Publishing arbeitete ich damals (seit 1985) in der Druckvorstufe. Ich gestaltete Bücher, Magazine, Kataloge, Flyer usw. mit Programmen wie Adobe PageMaker, Ventura Publisher und Corel Draw. In meiner Computerschule unterrichtete ich Word, PowerPoint und Excel.

Der erste Schritt zum eigenen Buch

Ich schnappte also an jenem besagten Tag meinen Telefonhörer und forderte beim Verlag DATA BECKER den „Autoren-Fragebogen“ an. Wenige Tage später füllte ich den Fragebogen aus und schickte ihn zurück. Es dauerte nur knapp eine Woche, bis mein Telefon klingelte und ich von einem Verlagsmitarbeiter gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, ein Buch zu schreiben.

Und ob ich Lust hatte! Der Verlag wollte ein Buch über die professionelle Gestaltung von Briefpapier, Wickelfalz-Flyern, einer Hauszeitschrift und anderen Werbedrucksachen mit den damals aktuellen WinWord-Versionen 6 und 7.

Word als Gestaltungssoftware! Was für eine Herausforderung. Vor allem für die Aufbereitung zur Weitergabe an die Druckerei (jeder, der eine Ahnung aus dem Druckbereich hat, weiß, was ich meine!). Aber ok. Also Dinge wie Satzspiegel, Goldener Schnitt, Neuner- und Zwölfer-Raster u. a. wurden von mir anhand entsprechender Druckprodukte mit Word umgesetzt.

10 Wochen – und viele schlaflose Nächte später: Hurra! Ich bin Autorin!

Es wurden 426 Seiten – in nur 10 Wochen. Ich habe viele Nächte durchgearbeitet. Aber es hat sich gelohnt. Das Buch mit dem Titel „Professionelle Textgestaltung mit WinWord 6 und 7“ war ein „Renner“. Es folgte noch die französische Ausgabe „Mise en Page avec Word“, welche im Verlag Micro Application, Paris, erschien.

Wie mein erstes Buch mein gesamtes Business sichtbarer machte

Wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte, hatte sich meine Tätigkeit als Autorin nicht nur finanziell gelohnt. Ich wurde plötzlich als  Expertin für Word wahrgenommen. Meine Wordkurse in der Computerschule boomten, wovon natürlich auch andere Geschäftsbereiche profitierten. Ich hatte inzwischen vier Mitarbeiter. Viele Kursteilnehmer*innen und Kund*innen kamen teilweise von sehr weit her angereist.

Weitere Bücher folgten auf Anfrage des Verlages

Einige Jahre später kam DATA BECKER nochmals direkt auf mich zu, ob ich nicht mit zwei weiteren Autoren zusammen ein Buch über eBay schreiben wolle. Natürlich wollte ich. Ich war inzwischen längst auch eBay-Trainerin, was wohl bis zum Verlag durchgedrungen war. Es wurden dann gleich zwei Bücher zum Thema eBay.

Auch hier wurde ich als Expertin für eBay wahrgenommen und meine eBay-Kurse waren nach Erscheinen der beiden eBay-Bücher voll besetzt mit Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland.

Es sollte nicht bei diesen Büchern für den Verlag DATA BECKER bleiben. Ich hatte Blut geleckt an der Arbeit als Autorin. So kam es, dass ich neben meinem bestehenden Business (DTP-Studio und Computerschule) auch noch meinen ersten eigenen kleinen Verlag gründete.

Später entstanden aus meiner Erfahrung, meinen Kurskonzepten und Unterrichtsunterlagen sogar mehrere weitere Bücher in sehr kurzer Zeit. Wie ich es geschafft habe, 4 Bücher in nur 8 Wochen zu schreiben und zu veröffentlichen, erzähle ich in diesem Artikel.

Heute habe ich zwei eigene kleine Verlage. Doch dazu später mehr in weiteren Beiträgen.

Was Bücher heute für dein Business leisten können

Mein erstes Buch hat mir damals gezeigt: Ein Buch kann viel mehr sein als ein schönes Herzensprojekt. Es kann sichtbar machen, Vertrauen aufbauen und Menschen zu deinen weiteren Angeboten führen.

Genau deshalb gehören Bücher, eBooks und Buch-Funnel für mich heute zu den Bausteinen eines strategischen Mini-Produkte-Systems.

Vorhandene Inhalte strategisch zu einem Buch weiterentwickeln.

In meinen CLEVER SICHTBAR Impulsen teile ich mittwochs Ideen, Strategien und Umsetzungsimpulse rund um kleine digitale Produkte, Bücher, Onlinekurse, Funnel, KI und leise Sichtbarkeit.

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Über Sabine Walters

Sabine Walters ist Online-Business-Mentorin, Produkt-Strategin und Autorin. Mit CLEVER SICHTBAR unterstützt sie introvertierte Selbstständige dabei, aus ihrem Wissen Mini-Produkte, Bücher/eBooks, Onlinekurse und einfache Angebots- und Verkaufswege zu entwickeln – klar, ruhig und ohne Social-Media-Rumgehopse.

Ihre Stärke liegt darin, aus vorhandenen Ideen, Erfahrungen und Inhalten verkaufsfähige Produktwege zu entwickeln: von der passenden Mini-Produkt-Idee über Content-Recycling und KI-gestützte Umsetzung bis hin zur strategischen Verknüpfung einzelner Angebote in einem stabilen Online-Business.

Wenn du regelmäßig Impulse für Mini-Produkte, Produktstrategie und leise Sichtbarkeit erhalten möchtest, trag dich gerne in die CLEVER SICHTBAR Impulse ein.

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